Erfolgsstory

Tim Langer

Hotelbetriebswirt

Die folgenden Fragen sollen deine Reise von der WIHOGA zu deiner derzeitigen Position befragen und indem du diese beantwortest, möchten wir von dir lernen, wie dich deine Zeit an der WIHOGA geprägt hat und wie diese Erfahrung dir in deiner aktuellen Position hilft.

Wann hast du an der WIHOGA angefangen?
W
Am 01.10.2004
TL
Welchen Bereich hast du an der WIHOGA belegt?
W
Wirtschaftsfachschule
TL
Es gibt viele Fachschulen für den Bereich Hotellerie und Gastronomie, warum hast Du dich damals für die WIHOGA – Wirtschaftsschulen für Hotellerie und Gastronomie - entschieden?
W
Interessant waren die Hotelfachschulen in Dortmund, Heidelberg, Hamburg, Berlin und Hannover. Das für mich interessanteste Bildungsangebot hatte die WIHOGA. Sie bot, nach meinem Empfinden, das breiteste und modernste Spektrum.
TL
Was waren deine Beweggründe die von dir gewählte Bildungsrichtung einzuschlagen? Welche Erwartungshaltung hattest du an die WIHOGA?
W
Nach einigen erfolgreichen Jahren in der internationalen Hotellerie wollte ich gerne meinen betriebswirtschaftlichen Horizont erweitern. Meine Erwartung an die WIHOGA nach meinem abgeschlossenen Studium war, einen Hotelbetrieb selbstständig führen zu können und die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.
TL
Am Campus der WIHOGA ist immer viel los. Was macht das Leben am Campus so besonders?
W
Das Besondere am WIHOGA Campus war und ist die Überschaubarkeit, das Kennen fast aller Kommilitonen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern.
TL
Welche Erfahrungen aus deiner Zeit an der WIHOGA haben dich bestärkt heute deinen ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen? Was hat dich zu diesem Weg inspiriert?
W
Die vermittelten Lehrinhalte und die zwei sehr intensiven Jahre an der WIHOGA haben mich bestärkt meinen vorher schon eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.
TL
Beschreibe uns doch kurz deinen Weg, nach dem du deine Zeit an der WIHOGA abgeschlossen hast?
W
Direkt nach der WIHOGA habe ich für eine kurze Zeit für einen deutschlandweit tätigen Premium-Hoteldienstleister die Abteilung Verkauf geleitet, habe aber festgestellt, dass mir die direkte Arbeit in der Hotellerie fehlte. Aus diesem Grund habe ich im Oktober 2007 die Position des Rooms Division Managers im Grand SPA Resort A-ROSA Travemünde übernommen, bevor ich im Oktober 2011 zunächst als stellvertretender Hoteldirektor im ATLANTIC Hotel an der Galopprennbahn in Bremen meinen ersten Direktionsposten übernommen habe. Seit September 2013 leite ich nun das ATLANTIC Hotel Airport in Bremen, welches wir seit meinem Antritt in allen Bereichen komplett renoviert haben.
TL
Wie sieht denn heute dein Alltag aus? Kannst du uns ein paar Einblicke in deinen Arbeitsalltag geben? Wie können wir uns deinen Tagesablauf und dein Berufsleben vorstellen?
W
Grundsätzlich bin ich für die operative und wirtschaftliche Führung des Hotels verantwortlich. Zu den täglichen Aufgaben gehören Motivation und Führung des Personals, die Beobachtung des Marktes, die Investitionsplanung sowie Erstellung, Einhaltung und Erreichung des Jahresbudgets in allen Bereichen des Hotels. Darüber hinaus bin ich verantwortlich für die Weiterentwicklung des Hauses und des Teams, um die Wirtschaftlichkeit des Betriebes auch für die Zukunft zu sichern. Der Alltag ist geprägt durch Gespräche, Meetings, Repräsentation und konzentriertes Arbeiten im Büro.
TL
Wenn du jetzt so zurückblickst, dann sind die letzten Jahre sicherlich sehr schnell vergangen und du hast vieles erlebt. Kannst du uns einen Einblick in deine nächsten Pläne und Träume geben? Wo soll es für dich in den nächsten Jahren hingehen?
W
Die nächsten Jahre sind durch Konsolidierung geprägt, das durchrenovierte Haus muss in einem immer stärker umkämpften Markt seinen Platz erhalten und ausbauen. Gern würde ich diese Aufgabe im ATLANTIC Hotel Airport noch einige Zeit erfüllen. Privat steht, als alleinerziehende Vater, die Entwicklung und Begleitung meiner Tochter im Mittelpunkt.
TL
Wenn du den zukünftigen und aktuellen Schülern und Studierenden etwas mit auf den Weg geben kannst, was wäre das?
W
Nutzt die Weiterentwicklung durch das Studium und seid euch eures Wertes bewusst!
TL
Zu guter Letzt: Nenne die drei wichtigsten Erfahrungen und Werte, die du durch die Erfahrungen an der WIHOGA gelernt hast.
W
- Lass dir nichts vormachen
- Sei dir deines Wertes bewusst
- Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
TL